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Eine kleine Geschichte über den Fußballplatz

Die GeschichteDie Geschichte 03.05.2018: Wenn wir heute ein Fußballspiel im Fernsehen sehen, werden uns gleichzeitig großartige Bilder vom Stadion gezeigt. Schwebende Kameras ermöglichen uns, das Spielgeschehen aus beinahe jedem Winkel zu sehen, aber auch einen Blick in jeden Winkel des Stadions. Dadurch stehen Stadien mehr im Fokus als je zuvor.

Wurde den Spielstätten einst kaum Beachtung geschenkt, außer bei Katastrophen oder Fan-Krawallen, begeistern uns diese Bauwerke heute nicht nur durch ihre einzigarte Architektur, sondern vielmehr auch durch die Stimmung, die sie ermöglichen.

Dabei reicht die Geschichte der Stadien bis in die Antike zurück. Denken wir nur das Kolosseum in Rom. Als der Verbandsfußball 1863 ureingeführt wurde, gab es allerdings noch keine Stadien. Ein schlichtes Feld und ein Zelt in der Ecke für Spieler und Offizielle reichte aus. Im besten Fall gab es noch ein paar Sitzbänke. Meistens mieteten die Klubs nur ein Feld mit einem kurzen Pachtvertrag, das eigentliche Hauptquartier war oftmals in einer Kneipe. Als die Popularität des Fußballs anwuchs, waren die einzigen in sich geschlossenen Spielstätten, in denen eine größere Anzahl an Zuschauern untergebracht werden konnte, Cricketplätze oder Leichtathletikgelände. So kam es auch, dass von 1872 bis 1892 alle Endspiele das FA Cups im Londoner Oval ausgetragen wurden, Heimstätte des Surrey County Cricket Club. Mit einer Ausnahme. Das war im Jahr 1873, als das Finale im West-Londoner Lillie Bridge stattfand, einem Cricket- und Leichtathletikplatz. Jener Ort, an dem 1877 ein weiterer Leichtathletikplatz namens Stamford Bridge angelegt wurde. Auch nachdem der FC Chelsea, jener Klub der rund hundert Jahre später als Favorit auf nationale wie auch internationale Titel bei Live Wetten von sich Reden machen sollte, 1905 an die Stamford Bridge zog, blieb die Laufbahn bis in die 1930er Jahren erhalten. Was der Profi-Fußball mit zunehmender Popularität braucht, wurde schnell klar. Und zwar professionell gestaltete und solide gebaute Anlagen.


"Men selected for training for 1st Divisi" (Public Domain) by Named Faces from the Past


Drei wichtige Faktoren erleichterten diesen Schritt während der Zeit von 1890 bis 1914. Ersten begannen sich die Klubs zunehmend zu Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu wandeln. So konnten Aktien ausgegeben und das nötige Kapital für den Bau eines eigenen Stadions aufgebracht werden. Zweitens waren Materialien wie Stahl und Beton dank der Industrialisierung zum einen erschwinglicher aber vor allem auch verfügbar gewonnen. Und drittens, man mag es kam glauben, wurde 1895 eine neue Art von Drehkreuz entwickelt. Es ermöglichte es den Klubs, Eintrittsgeld von jedem Einzelnen zu verlangen, anstatt wie bisher dem Türsteher zu vertrauen, der das Geld einsammelte, aber oftmals viele Leute durchließ. Zwar wurde der Betrug durch die Drehkreuze nicht gänzlich verhindert, aber die Einnahmen stiegen. Während dieser Phase entstanden so glorreiche Stadien wie der Goodison Park, der wahrscheinlich am weitesten entwickelte Platz der frühen 1890er Jahre, Villa Park und die drei Glasgower Stadien, Ibrox Park, Hampden Park und Celtic Park. Aber der erste britische Fußballplatz, der nach heutigem Standard entstand, war Manchester Uniteds Old Trafford, das 1910 eröffnet wurde.

 
 

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In Deutschland wurden die ersten reinen Fußballstadien allerdings erst viel später eröffnet. Eine Vorreiterrolle hat hier das Volksparkstadion, das 1953 seine Pforten öffnete.
 

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