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Vorschlag der FDP: Bald Pyro-Zone in deutschen Fußballstadien?

Pyro-ZonePyro-Zone 15.01.2017: Die FDP schlägt vor, in Fußballstadien eine Pyro-Zone einzurichten. In diesem Bereich ist der eigentlich streng untersagte Gebrauch von Pyrotechnik dann zulässig. So sollen unbeteiligte Zuschauer in Stadion vor der gefährlichen Pyrotechnik geschützt werden.

Die Forderung nach einer Legalisierung von Pyro-Technik kommt aus den Reihen der FDP. Der Abgeordnete Jan-Christoph Oetjen aus Niedersachsen erneuerte den Vorschlag der Liberalen, bestimmte Zonen für die Pyrozünder einzurichten. Wer mit Pyrotechnik anreise, solle direkt im entsprechenden Bereich im Stadion seinen Platz finden. Der Abstand zu anderen Bereich müsse den Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Wenn dann noch die Fans, die Pyrotechnik anzünden, im Vorfeld durch eine Registrierung dem Gastgeber geläufig seien, wären auch Haftungsansprüche besser durchzusetzen.

Somit würden die Bengalos nicht unbeteiligte Fans gefährden und dem Vereinen die Möglichkeit geben, Schäden aufgrund von Pyrotechnik vom Verursacher bezahlen zu lassen. Denkbar wäre auch die Einführung von ungefährlicher Pyrotechnik, wie sie derzeit in Dänemark entwickelt wird. Dann könnten Zuschauer mit zugelassener Pyrotechnik in gewissen Bereichen eines Stadions ihr Hobby ausführen, ohne unbeteiligte Zuschauer erheblich zu gefährden.


Pyrotechnik als Teil der Fankultur?


Bislang ist Pyrotechnik in den deutschen Stadien strikt verboten; die einzelnen Vereine müssen mit hohen Strafen rechnen, wenn ihre Zuschauer Pyrotechnik im Heimstadion zünden. Doch einige Fußball-Fans halten die Pyrotechnik für einen Bestandteil der Fankultur und erachten sie als wichtig für die Atmosphäre während eines Spiels. Andere sehen die Gefahren von Pyrotechnik, halten eine kontrollierte Erlaubnis für den Einsatz der Bengalos aber für sicherer und sinnvoller als die jetzige Situation, in der die Pyrotechnik heimlich ins Stadion geschmuggelt wird, um dort völlig unkontrolliert gezündet zu werden.

Pyrotechnik im Stadion anzünden kann als versuchte Körperverletzung gewertet werden und ist damit unabhängig von den Verstößen gegen die Hausordnung im Stadion und die Vorschriften der Fußballvereine sogar eine Straftat.


Vorschlag der FDP wurde schon 2011 formuliert


Schon im Jahr 2011 hatte die FDP erstmals vorgeschlagen, Pyrotechnik teilweise zu legalisieren. Unter dem Motto „Pyrotechnik legalisieren - Emotionen respektieren“ hatte man sogar Gespräche mit dem DFB zum Thema geführt. Der DFB brach diese aber schnell wieder ab, Pyrotechnik blieb illegal - dennoch sind Fernsehbilder aus dem Stadion, in dem Rauchschwaden und entzündete Bengalos zu sehen sind, nichts ungewöhnliches.

Im Jahr 2011 hatten auch einige Fangruppen aus der Ultra-Szene für eine Aufhebung des Pyro-Verbots plädiert. Zusammen mit dem DFB und dem DFL hatte man mögliche Szenarien für einen Umgang mit der Pyrotechnik diskutiert, aber das Verbot blieb bekanntermaßen unverändert bestehen.

Die Stimmung im Stadion macht einen Besuch von Fußballpartien oft lohnenswert, aber oft muss auch das Erlebnis aus Sky-Kneipe oder vom heimischen Sofa aus reichen. Um die Spannung zu steigern, können Sportwetten auf die Lieblingsteams platziert werden. Finden Sie einen passenden Wettanbieter bei Qomparo.

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