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WM-Stadion 2018: Gazprom-Arena in St. Petersburg soll bis 2018 fertig sein

St. Petersburg - Gazprom-ArenaSt. Petersburg - Gazprom-Arena 03.10.2016: Die letzten Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland laufen. Die Gazprom-Arena in St. Petersburg soll bis zum Beginn der WM 2018 fertig sein; dort sollen mehrere Länderspiele im Zuge dieses Wettbewerbs ausgetragen werden. Zudem soll der russische Fußballverein Zenit St. Petersburg dort seine Heimspiele absolvieren.

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Der ursprüngliche Eröffnungstermin war für 2009 geplant


Nach der Fertigstellung wird das Stadion, das am Standort des bereits 2006 abgerissenen Kirow-Stadion entsteht, über 62.000 Plätze für Zuschauer anbieten. Eine Summe von 930 Millionen Euro ist inzwischen für den Neubau veranschlagt. Bereits 2004 entschied sich die Verwaltung für den Neubau des Kirow-Stadions auf der Krestowskij-Insel in St. Petersburg. Das Gazprom-Stadion wurde vom japanischen Architekten Kisho Kirokawa entworfen.
 
Ein schließbares Dach in Form einer Kuppel, das von mehreren Pfeilern getragen wird, sowie ein ausfahrbarer Rasen gehören zu den Besonderheiten der geplanten Gazprom-Arena, die sich in Teilen an der Veltins-Arena in Gelsenkirchen orientiert und den Spielbetrieb auch bei extrem kalten Außentemperaturen erlauben soll.

Foto: Andrew Shiva, Original, (CC BY-SA 4.0)
 


Die Kosten steigen während der Bauarbeiten um das Sechsfache


Während mit dem Bau nicht lange nach dem Abriss des Kirow-Stadions bereits im April 2007 begonnen wurde - die Fertigstellung war auf das Jahr 2009 terminiert - war schnell abzusehen, dass diese Planung nicht einzuhalten war. Dazu kam, dass die Kosten für den Neubau explodierten und mit inzwischen einer Summe von 930 Millionen Euro ein Vielfaches der ursprünglichen Kosten umfassen. In jedem Fall kann sie die Gazprom-Arena bereits zu den teuersten Stadien der Welt zählen.

Dafür ist auch das schwer zu bebauende Gelände an der Mündung der Newa verantwortlich. Die ursprünglich veranschlagten Kosten von 165 Millionen Euro umfassen nur ein Sechstel der aktuellen Summe, die die Stadt St. Petersburg für den Neubau investieren muss. Möglicherweise werden die Kosten sogar noch die Grenze von einer Milliarde Euro übersteigen, da noch eine Verkehrsanbindung zum Stadion geschaffen werden muss: eine Metrolinie, eine Schnellstraße sowie eine Fußgängerbrücke sind diesbezüglich geplant.
 
Foto: Hajotthu at the German language Wikipedia (CC-BY-SA-3.0)
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Bis zur WM 2018 ist die Gazprom-Arena einsatzfähig


Der Bau der Gazprom-Arena ist architektonisch anspruchsvoll. Auch deutsche Technologie kommt derzeit in Russland zum Einsatz: Die Bauwerklager beispielsweise stammen von der Münchner Firma Mauer. Wie lange wird sich der Bau noch hinziehen? Die Arbeiter absolvieren 16-stündige Schichten, im Winter wird die Baustelle beheizt, um auch in dieser Zeit den Betrieb nicht einstellen zu müssen.

Die Verantwortlichen bekräftigen, dass die Eröffnung in jedem Fall rechtzeitig vor der WM 2018 stattfindet; wahrscheinlich können auch Spiele des Konföderationen-Pokal im Jahr 2017 bereits im Petersburger Gazprom-Stadion ausgetragen werden. Die Namensgebung des Stadions erfolgte bereits 2009, als Bürger von St. Petersburg Vorschläge für die Namen des Stadion machen konnten - in Erwartung der baldigen Eröffnung des Prestige-Stadions.
 

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